Die 1. Tischtennisherren des VfL Grünhof-Tesperhude sind zur Zeit das
Aushängeschild des Vereins. Spielt das Sextett doch mittlerweile in der
2. Landesliga des Hamburger Tischtennisverbandes, und damit in dessen dritthöchster Spielklasse. Auch in dieser Klasse kann sich das Team als Aufsteiger mit 3:3 Punkten und einem 6. Tabellenplatz gut behaupten.
Das Match gegen die starke 1. Mannschaft des TSV Glinde ging dem Ergebnis nach mit 2:9 deutlich verloren, wobei Kay Svensson und Marco Hamester für die Siege der Grünhofer sorgten. Die Begegnung war allerdings viel umkämpfter als es das Ergebnis andeutet, da drei Spiele erst im fünften Entscheidungssatz knapp zu Gunsten der Glinder ausgingen.
Wieder nur Außenseiter war das Team um Mannschaftsführer Kay Svensson auch im Spiel gegen die 4. Herren des SC Poppenbüttel, die als Tabellenführer an der Westerheese antraten. Nach den drei Eingangsdoppeln und den beiden Spitzenpartien war der Favorit mit 3:2 erwartungsgemäß in Führung gegangen.
Für die Grünhofer hatten das Doppel Thorben Sommer/Marco Hamester sowie Kay Svensson gepunktet. Dabei konnte Svensson seinen Kontrahenten, der das Abwehrspiel bevorzugte, mit schnellen Top Spins und knallharten Schmetterschlägen im fünften Satz als Verlierer vom Tisch schicken.
Was in den nachfolgenden vier Spielen passierte, konnten weder die Grünhofer noch ihre Gegner so richtig fassen. Sämtliche Partien konnten die Hausherren für sich entscheiden. Nach den Soloauftritten von Thorben Sommer, Marco Hamester, Holger Schulz und Dirk Riebandt lag der Außenseiter mit 6:3 in Führung.
Anschließend nahm das Match die erwartete Wendung. Natürlich gab der Favorit aus Poppenbüttel nicht klein bei, sondern setzte seinerseits zum Zwischenspurt an. Die folgenden fünf Spiele gingen aus Sicht der Grünhofer allesamt verloren. Dabei hatte es Kay Svensson in seinem verloren gegangenen Spitzeneinzel mit Andreas Borszcz zu tun, der in früheren Jahren mehrfacher Hamburger und Norddeutscher Meister war.
Wer aber nun geglaubt hatte, nach Spielstand von 6:8 würden die Grünhofer sich dem Favoriten ergeben, sah sich getäuscht. Im letzten Einzel konnte
Dirk Riebandt auch seine zweite Solopartie deutlich in drei Sätzen für sich entscheiden und damit die Chance auf eine 8:8 im abschließenden Doppel wahren. Die Chance ließ sich das Spitzendoppel Michael Ahlers / Holger Schulz letztlich nicht entgehen. Die beiden Routiniers hielten mit 3:1 Sätzen ihre Gegner relativ deutlich in Schach und sicherten somit dem Grünhofer Team nach über vierstündiger Spielzeit das überraschende, aber hoch verdiente Unentschieden.
Dieter Neumann, Pressewart Grünhof Tesperhude
